• Helfer vor Ort - Feuerwehr Westhofen

Durchschnittliche Zeit der Erstversorgung durch HVO bis Rettungsdienst (Statistik 2018):


  6 Minuten

Die Überlebenchance bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand steigt damit statistisch um

 

  60 Prozent

Gesamtzahl der Einsätze im Ausrückebereich aus dem Vorjahr 2017:


  113

SWR fragt: Wie gut sind Sie im Notfall versorgt?

Feuerwehr Westhofen - Helfer vor Ort

Die Versorgung von Notfallpatienten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wird aktuell vom SWR beleuchtet. Dabei liegen den Auswertungen statistische Daten aus dem Jahr 2016 zu Grunde - nur leider keine Daten der Helfer vor Ort. Als Quelle der Daten wird das Innenministerium angegeben.

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes in Westhofen vergehen im Schnitt 15 bis 25 Minuten.

Werden die Helfer vor Ort der Feuerwehr Westhofen in einem Notfall vom Disponenten des Notrufs mit alarmiert, verringert sich diese Zeit deutlich. In Westhofen selbst sind wir im Durchschnitt etwa fünf Minuten nach Alarmierung beim Patienten und können qualifizierte Hilfe leisten.

Im Bericht des SWR - Hilfe im Notfall werden verschiedene Problembereiche angesprochen: fehlendes Personal bei den Notärzten, das sogenannte Verbundsystem bei Krankentransporten und Änderungen bei den Leitstellen.

Seit 2004 haben die Helfer der Feuerwehr Westhofen das Problem der Versorgung von Notfallpatienten bereits erkannt und mit der Etablierung der Helfer vor Ort verbessert. Natürlich können wir damit fehlende Notärzte oder Rettungswagen nicht ersetzen, aber die qualifizierte Erstversorgung und damit auch die Überlebensrate von Notfallpatienten deutlich verbessern

Vier Fragen zum HVO-System schnell beantwortet:

Wie funktioniert das HVO-System?

Bei einem Notruf kann der Disponent in seinem Leitsystem sehen, ob und wie nah zum Einsatz eine HVO-Gruppe verfügbar ist. Nach seiner Entscheidung werden die Helfer zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert. Aufgrund der Ortsnähe sind diese in der Regel schneller am Einsatzort und übernehmen bereits Erstversorgungsmaßnahmen. Nach Übergabe des Patienten können die HVO ihren Einsatz oft beenden. Ab und zu sind unsere Dienste aber auch noch zur Tragehilfe oder dem Zubringen des Notarztes vom Rettungshelikopter nötig.

Wie wird das HVO-System finanziert?

Die entstehenden Kosten für die Ausrüstung und das Fahrzeug übernehmen die Verbandsgemeinde Wonnegau und der DRK Kreisverband Alzey. Alle Helfer sind ehrenamtlich tätig und werden für ihren Dienst nicht bezahlt. Sie leisten diese Arbeit freiwillig, ohne Bezahlung und meistens in Ihrer Freizeit. Für die Patienten fallen für diese Versorgung keinerlei Kosten an. Über Spenden werden Bekleidung oder zusätzliche Ausrüstungsteile finanziert.

Wie oft werden die HVO eingesetzt?

Besuchen Sie einfach unsere Statistik-Seite. Hier erhalten Sie die Daten aus dem vergangenen Jahr 2017.

Wo gibt es überall Helfer vor Ort?

In Rheinhessen sind uns folgende Standorte bekannt:

  • Gimbsheim/Eich (DRK)
  • Gundersheim (Feuerwehr)
  • Guntersblum (DRK)
  • Stein-Bockenheim (DRK)
  • Westhofen (Feuerwehr)

Können die Helfer den Rettungsdienst ersetzen?

Nein. Die gesetztliche Versorgungspflicht wird immer und ausschließlich von Einsatzkräften der Regelrettungsdienste geleistet. Die HVO-Gruppen verbessern nur die Versorgungszeit des Patienten und gelten rechtlich auch nicht als Rettungsmittel. Daher sind sie in den Statistiken des Innenministeriums auch nicht verzeichnet.

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